Schlagwort-Archive: Krisen

Wir erleben gerade den Beginn einer neuen Finanzkrise

Wir erleben gerade den Beginn einer neuen Finanzkrise

»Führende Anleihe-Manager sagen inmitten eines Preisverfalls und Ausverkaufs, der mindestens drei Kreditfonds in den vergangenen Wochen dazu zwang, ihre Aktivitäten drastisch zurückzuschrauben, weitere Verluste für Investoren in hochverzinsliche Wertpapiere voraus. Lucidus Capital Partners, ein hochverzinslicher Fonds, der 2009 von früheren Mitarbeitern von Bruce Kovners Caxton Associates gegründet worden war, erklärte am Montag, man habe das gesamte Fonds-Portfolio liquidiert und beabsichtige, die 900 Mio. Dollar Anlagekapital im Dezember an die Investoren zurückzuzahlen. Andere Wertpapierfonds, die von Third Avenue Management und Stone Lion Capital Partners aufgelegt worden waren, stellten die Zahlungen an ihre Investoren ein, nachdem ihre Klienten zu viel Kapital aus dem Fonds herausziehen wollten.«

Weiter heißt es dort:

»Die Aktienwerte haben in der vergangenen Woche fast vier Prozent nachgegeben, es droht eine Kreditklemme (niemand will mehr Geld verleihen), Ramschanleihen versprechen immer höhere Renditen (je wahrscheinlicher ein Zahlungsausfall wird), die Währungen verlierenüberall an Wert, Hedgefonds können Investoren ihre Einlagen nicht ausbezahlen, ›Liquidität‹ bedeutet Fahnenflucht (keine Käufer mehr für faule Wertpapiere), die Rohstoffpreise befinden sich im freien Fall, der Preisverfall bei Erdöl ist so immens, dass sich die Erdölindustrie davon vielleicht nicht mehr erholen wird, der weltweite Handel bricht ein, der Präsident unternimmt in Syrien alles in seiner Macht Stehende, um den Dritten Weltkrieg zu beginnen, und das Monster namens Globalismus liegt in seinem Sarg und auf sein Herz ist ein Pflock gerichtet.«

Jeder, der meint, jetzt sei doch gar nichts Besonderes los, ist entweder nicht richtig unterrichtet oder völlig verrückt.

Quelle: Wir erleben gerade den Beginn einer neuen Finanzkrise – Kopp Online

Schneeballsystem der Zentralbanken stürzt ein

pegada

Papiergeld-Monopol: Schulden-Kollaps! Schneeballsystem der Zentralbanken stürzt ein.

Ökonom Thorsten Polleit wirft den Zentralbanken vor, ein gigantisches Schneeballsystem aus Schulden geschaffen zu haben. Doch das Kartenhaus drohe zusammenzubrechen. Schuld daran sei eine Zinsfalle, in die sich die Notenbanker selbst hineinmanövriert hätten.

An den Gedanken, dass ausgerechnet China, die Wirtschaftslokomotive schlechthin, die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrunds bringt, müssen sich viele erst einmal gewöhnen. Für Thorsten Polleit kommen die jüngsten Börsenturbulenzen dagegen alles andere als überraschend. Die Weltwirtschaft habe einen „kritischen Punkt“ erreicht, warnt der Chefökonom der Degussa Goldhandel in einem Gastbeitrag für die „WirtschaftsWoche“.

Schuld daran sei ein gigantisches Ponzi-Schema, das nicht etwa von irgendwelchen Kleinganoven geschaffen wurde, sondern von den Zentralbanken höchstpersönlich. Diese hätten mit ihrem Geldmonopol ein Schnellballsystem geschaffen, das mit immer neuen Schulden am Leben gehalten werden müsse. Doch eine solche globale Kredit- und Geldarchitektur, die darauf basiere, dass die Zentralbanken staatlich monopolisiertes Geld „aus dem Nichts“ schaffen könnten, funktioniere mittlerweile nicht mehr: „Das Kreditkartenhaus gerät ins Wanken.“

Das staatlich monopolisierte Papiergeld, von Polleit auch als „Fiat-Geld“ bezeichnet, führe die Volkswirtschaften in die Überschuldung, da die Ertragskraft der kreditfinanzierten Investitionen nicht ausreiche, um die kompletten Schulden zu bedienen. Heißt: In einem solchen Geldsystem wird der Schuldner ewig ein Schuldner bleiben, weil er nie schuldenfrei werden kann… bzw. werden darf. Für Polleit ist dies die Wurzeln allen Übels: „Das Fiat-Geldregime verursacht schwerwiegende ökonomische, soziale und politische Probleme.“

Doch ein Zurück gibt es nicht. Stattdessen bekämpften die Zentralbanken Krisen, die sie selbst verursacht hätten, schreibt Polleit. Ihr bewährtes Allheilmittel: Frisches Geld. Doch je mehr sie die Geldschleusen öffnen, je mehr Geld sie aus dem Nichts schaffen, desto größer die Fallhöhe und umso mehr treiben sie die Volkswirtschaften in einen fatalen „Boom-und-Bust-Zyklus“. Das Ponzi-Schema sei mittlerweile so gigantisch, dass es die Volkwirtschaften in einen „Blindflug“ versetzt habe. Die Marktakteure würden durch verzerrte Preise in die Irre geführt, es komme zu Spekulationsblasen und Verschwendung von Kapital. Die Folge: „Die Volkwirtschaften sind höher verschuldet denn je.“

Wie lange kann das noch gutgehen? So lange, wie die Zentralbanken es schaffen, den Glauben an steigende Zinsen aufrechtzuerhalten, glaubt der Ökonom. Denn ohne die Hoffnung, mit Schuldpapieren etwas verdienen zu können, würde das Kreditkartenhaus in sich zusammenbrechen und die Weltwirtschaft stünde vor einem Scherbenhaufen. Doch genau diese Ausgangssituation stelle die Zentralbanken vor eine paradoxe Aufgabe. Um das Geldsystem am Leben zu halten, müssen sie die Marktakteure davon überzeugen, dass die Zinsen irgendwann wieder steigen werden. Gleichzeitig sind die Volkswirtschaften aber so abhängig von niedrigen Zinsen wie nie zuvor.

Polleit: „Eine Abkehr von der Niedrigzinspolitik ist nicht mehr möglich, ohne die Produktions- und Beschäftigungsstruktur, die in der Phase der niedrigen Zinsen aufgebaut hat, zu zerstören.“

Nur so lasse sich beispielsweise der Balanceakt der amerikanischen Zentralbank (Fed) erklären, einerseits die Hoffnung auf eine baldige Leitzinserhöhung zu nähren und zugleich die tatsächliche Zinswende so lange wie möglich hinauszuzögern. Weil sie die Zinsen nämlich in Wahrheit „nicht anheben wollen und auch nicht mehr anheben können, von kosmetischen Anpassungen einmal abgesehen“, schreibt der Ökonom.

Seiner Meinung nach könne das Ponzi-Schema der Zentralbanken theoretisch ewig weitergehen, da sie in der Lage sind, die Papiergeldmenge unendlich auszuweiten. Das System gerät erst dann ins Wanken, wenn die Geldnachfrage sinkt. Nur eine „Flucht aus dem Fiat-Geld“ könne das Geldsystem stürzen, so Polleit. Doch dafür gebe es bislang keine Anzeichen. „Solange die Menschen Vertrauen haben in das Fiat-Geld und es zu Transaktions- und Sparzwecken halten, geht auch der „Boom“ weiter, und der „Bust“ kommt nicht zum Zuge.“

Der Mensch ist und bleibt eben ein Gewohnheitstier, der das Ponzi-Spiel lieber mitspielt als seine Haltung zum Geld zu ändern.

Literatur:

Der stille Putsch: Wie eine geheime Elite aus Wirtschaft und Politik sich Europa und unser Land unter den Nagel reißt von Jürgen Roth

Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten von Matthias Weik und Marc Friedrich

Die Plünderung der Welt: Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen von Michael Maier

Quelle: PublicDomain/wallstreet-online.de vom 08.08.2015
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Die Neujahrsansprache von Gernot Hassknecht 30.12.2014 ZDF – Bananenrepublik

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Ich wünsche euch allen ein cholerisches neues Jahr, öfter mal ausrasten!