Archiv für den Monat: Juli 2014

Neuland: Imageschaden nach neuen Ermittlungen | NDR.de – Nachrichten – Niedersachsen

Da hat sich doch wieder ein sog. Skandal in Sachen Fleischproduktion, hier speziell Masthühner, die als Hähnchen enden sollen, offenbahrt. – Neuland

Die Rede ist von zeitlichem Druck, Lieferstress, muss muss muss.. von Hähnchen, die angeblich in artgerechter bzw. alternativer Haltung gezogen wurden, jedoch in Wirklichkeit auskonventioneller Mast (Massentierhaltung, Käfige, etc.) stammen.

Hier ist aber nicht der Mäster an sich, sondern der Chefvermarkter angeklagt. Unklar ist, ob die Vermarktungs GmbH als einzige Bescheid wusste, oder nicht.

Laut Aussagen sind die Abnehmer schuld. Am Freitag um 14 Uhr seien die Bestellungen gekommen, am Montagmorgen hätte das Material geschlachtet und am Abend abholbereit sein müssen. Hier hat es bei Neuland wohl niemanden interessiert, aus welcher Stallung und welcher Haltung die Hühner kommen. Sowas nennt man auch Etikettenschwindel, oder schlicht weg Lebensmittellügen.

Als Tierfreund ist die Sache klar, Laden aufräumen, spätere Revision durchführen und Laden dicht machen falls sich derartiger Zustand nicht drastisch verbessert. Anders jedoch in der Realität. Hier sind BUND, AbL und Tierschutzbund unfähig eine praktikable Lösung des Problems zu finden.

Echt dreist ist dennoch der Vermerk auf http://www.neuland-fleisch.de, dass das „Qualitätsfleisch aus besonders artgerechter und umweltschonender Tierhaltung“ stammen soll. Und schaut man sich das Bild an, stehen die Tiere wohl im Grünen – Na dann. Hier noch der Marketing-Film:

Am besten, wir kaufen unser Fleisch beim örtlichen Metzger. Dieser hat seine Produkte meist aus komplett eigener Herstellung von umliegenden Bauernhöfen. Haben beide nichts zu verstecken, bekommt man sogar die Adressen der Höfe genannt. So sieht dann artgerechte Haltung aus.

Wie war das noch mit „Neuland“? GoogleBilder:Neuland

Foto: http://vgt.at/actionalert/masthuhn/mast/index.php

USA und die Hotdog-Herstellung

Das macht doch ganz ehrlich mächtig Appetit.

Das folgende Video – leider unbestätigt – zeigt eine nicht unwahrscheinliche Herstellung von Hotdogs, angefangen mit der „Verarbeitung“ der Schweinekadaver in den USA. Solche Zustände sind zum Glück noch nicht in Deutschland möglich – offiziell. Trotzdem macht es sicher nachdenklich. Zumal derzeit immernoch stark für das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU, kurz TTIP, im geheimen Hinterzimmer unter totalem Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt wird. Nur minimalistisch kommen ein paar Stichworte aus den geheimen Papieren hervor. Es gibt diverse Onlinepetitionen gegen TTIP, z. B. www.campact.de/ttip Kann man diesen wenigen Infos glauben, so steckt in TTIP nichts Gutes für Europa.

ACHTUNG, nichts für schwache Gemüter!

lebensmittellügen

 

Die „Bundesrepublik Deutschland“ als Wirtschaftsgebiet – Grundgesetz

Die Bundesrepublik Deutschland, auch BRD genannt, ist lediglich ein vereintes Wirtschaftsgebiet. Wer die entsprechenden Passagen im GG Grundgesetz kennt und richtig deutet versteht es:

Artikel 65

Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Bundesminister seinen Geschäftsbereich selbständig und unter eigener Verantwortung. Über Meinungsverschiedenheiten zwischen den Bundesministern entscheidet die Bundesregierung. Der Bundeskanzler leitet ihre Geschäfte nach einer von der Bundesregierung beschlossenen und vom Bundespräsidenten genehmigten Geschäftsordnung.

Artikel 120

(1) Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten und die sonstigen inneren und äußeren Kriegsfolgelasten nach näherer Bestimmung von Bundesgesetzen. Soweit diese Kriegsfolgelasten bis zum 1. Oktober 1969 durch Bundesgesetze geregelt worden sind, tragen Bund und Länder im Verhältnis zueinander die Aufwendungen nach Maßgabe dieser Bundesgesetze. Soweit Aufwendungen für Kriegsfolgelasten, die in Bundesgesetzen weder geregelt worden sind noch geregelt werden, bis zum 1. Oktober 1965 von den Ländern, Gemeinden (Gemeindeverbänden) oder sonstigen Aufgabenträgern, die Aufgaben von Ländern oder Gemeinden erfüllen, erbracht worden sind, ist der Bund zur Übernahme von Aufwendungen dieser Art auch nach diesem Zeitpunkt nicht verpflichtet. Der Bund trägt die Zuschüsse zu den Lasten der Sozialversicherung mit Einschluß der Arbeitslosenversicherung und der Arbeitslosenhilfe. Die durch diesen Absatz geregelte Verteilung der Kriegsfolgelasten auf Bund und Länder läßt die gesetzliche Regelung von Entschädigungsansprüchen für Kriegsfolgen unberührt.

(2) Die Einnahmen gehen auf den Bund zu demselben Zeitpunkte über, an dem der Bund die Ausgaben übernimmt.

Artikel 127

Die Bundesregierung kann mit Zustimmung der Regierungen der beteiligten Länder Recht der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, soweit es nach Artikel 124 oder 125 als Bundesrecht fortgilt, innerhalb eines Jahres nach Verkündung dieses Grundgesetzes in den Ländern Baden, Groß-Berlin, Rheinland-Pfalz und Württemberg-Hohenzollern in Kraft setzen.

Artikel 133

Der Bund tritt in die Rechte und Pflichten der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes ein.

Artikel 137

(1) Die Wählbarkeit von Beamten, Angestellten des öffentlichen Dienstes, Berufssoldaten, freiwilligen Soldaten auf Zeit und Richtern im Bund, in den Ländern und den Gemeinden kann gesetzlich beschränkt werden.

(2) Für die Wahl des ersten Bundestages, der ersten Bundesversammlung und des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik gilt das vom Parlamentarischen Rat zu beschließende Wahlgesetz.

(3) Die dem Bundesverfassungsgerichte gemäß Artikel 41 Absatz 2 zustehende Befugnis wird bis zu seiner Errichtung von dem Deutschen Obergericht für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet wahrgenommen, das nach Maßgabe seiner Verfahrensordnung entscheidet.

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Wer immernoch glaubt die Rechte der Menschen werden von unseren Politikern vertreten – der IRRT!

Daher gilt:

Artikel 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

EU am Scheideweg : Die öffentliche und die verborgene Seite der Krise – Nachrichten Politik – DIE WELT

Die öffentliche und die verborgene Seite der KriseWolfgang Schäuble sagt, Deutschland sei seit 1945 zu keinem Zeitpunkt souverän gewesen. Experten stellen das Geldsystem in Frage.

via EU am Scheideweg : Die öffentliche und die verborgene Seite der Krise – Nachrichten Politik – DIE WELT.

Zu viel Düngemittel: Todeszonen in der Ostsee nehmen zu – Wissen | STERN.DE

Todeszonen in der Ostsee nehmen zu

Wissenschaftler schlagen Alarm: Die Fläche von sauerstoffarmen Todeszonen in der Ostsee ist so groß wie nie zuvor, mit ernsten Folgen für den Lebensraum von vielen Meeresbewohnern.

via Zu viel Düngemittel: Todeszonen in der Ostsee nehmen zu – Wissen | STERN.DE.

Zu viel Dünger: Wie die Landwirtschaft umweltschonender werden kann – Natur – FOCUS Online – Nachrichten

Wie die Landwirtschaft umweltschonender werden kann

Umweltschutz, Dünger, Studie, Deutschland, Universität Bonn, Stefan Siebert, USA, Ernährung, Weltbevölkerung

Die Weltbevölkerung wächst und muss ernährt werden, doch der übermäßige Anbau von Nutzpflanzen, wie Reis, Mais und Weizen, schadet der Umwelt. Eine Analyse zeigt, wie Ernährungssicherheit und Umweltschutz in Einklang gebracht werden könnten.

Die Ernährung der Weltbevölkerung zu sichern und gleichzeitig die Umwelt bestmöglich zu schützen zählt zu den größten Herausforderungen für die Menschheit. In welchen Regionen der Welt welche Aktivitäten dabei den größten Nutzen bringen, haben Forscher aus Deutschland und den USA ermittelt. Sie stellten ihre Untersuchung im Fachblatt „Science“ vor.

Unter Leitung von Stefan Siebert von der Universität Bonn werteten die Wissenschaftler bereits publizierte Geodaten und Modelle aus, die sich mit der regionalen Verteilung verschiedener Aspekte von Landwirtschaft und Umweltschutz befassen. Sie konzentrierten sich dabei auf die 17 bedeutendsten, weltweit angebauten Nutzpflanzen, darunter Reis, Mais, Weizen, Zuckerrohr und Baumwolle.

Verwendung von zu viel Dünger

Die Forscher identifizierten mit ihrer Analyse so genannte Hebelpunkte, an denen Eingriffe den größtmöglichen Nutzen hätten. Ein Beispiel: Die Düngung von Pflanzen mit Stickstoff- und Phosphor-haltigem Dünger ist in der Landwirtschaft nötig. Allerdings verschmutzen Düngemittel, die nicht von den Pflanzen aufgenommen werden, die Gewässer. Die Analyse zeigte nun, dass bei den 17 untersuchten Nutzpflanzen 60 Prozent mehr Stickstoff und 48 Prozent mehr Phosphor als nötig eingesetzt werden.

Dieser Überschuss ist in China, Indien und den USA am größten und betrifft vor allem den Anbau von Reis, Weizen und Mais. Würde in diesen Ländern bei diesen Pflanzen die Düngung angepasst, könnte bei gleichem Ertrag die Umweltbelastung erheblich gemindert werden, schreiben die Forscher. Ähnliche Zusammenhänge ermittelten sie für den Wasserverbrauch in der Landwirtschaft, beim Ausstoß von Treibhausgasen oder bei der Verschwendung von Lebensmitteln.

Ernährungssicherheit und Umweltschutz

„Die Herausforderungen und Möglichkeiten bei der Verbesserung von Ernährungssicherheit und Umweltschutz sind nicht gleich über den Globus verteilt“, schreiben die Forscher. „Die hier vorgestellte Analyse illustriert, was grundsätzlich möglich ist und wo man entsprechende Aktivitäten fokussieren sollte.“

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Bußgelder : Das Bier- und das Wurstkartell schlagen zurück – Nachrichten Wirtschaft – DIE WELT

Das Bier- und das Wurstkartell schlagen zurück

Verbraucher haben vermutlich jahrelang zu viel Geld für Wurst und Bier bezahlt. Wegen verbotener Preisabsprachen verhängte das Kartellamt eine der höchsten Strafen. Doch die Kartelle wehren sich.

via Bußgelder : Das Bier- und das Wurstkartell schlagen zurück – Nachrichten Wirtschaft – DIE WELT.